Die Strassenzeitung aus Freiburg  

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Mahlzeit! Heute ist Sonntag, der 01. August 2010


 

 

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Peter
 

 


Unser Team: Peter

 

So, liebe Leserinnen und Leser, sah ich aus, bevor ich im September diesen Jahres zum FREIeBÜRGER kam. Stets verdrossen, missgelaunt, nicht wissend, was ich mit mir und meiner Zeit anfangen sollte…

Spaß beiseite, und vielleicht fange ich nicht mit dem Ende an.
Neuer Versuch: Mein Name ist Peter, ich bin 33 Jahre alt und waschechter Hesse.

Geboren bin ich im schönen Marburg, wo ich abgesehen von einem halben Jahr in Rom die ersten 22 Jahre meines Lebens verbrachte.

Zwei große Leidenschaften habe ich: Hunde und das Schreiben. Was erstere angeht, muss ich gestehen, ein echter Hundenarr zu sein. Unmöglich, ein Leben ohne Vierbeiner! Seit ich denken kann, waren immer Hunde um mich herum.

Weshalb recht bald, nachdem mich mein Fila-Mix Gûl letztes Jahr nach fast 13 Jahren verließ, mit dem Owtscharka-Mix Askavhon (heute knapp 1,5 Jahre) ein Nachfolger ins Haus kam.

 

Peter

Mit dem Schreiben fing ich ungefähr mit 16 an. Zu dieser Zeit hatte ich das große Bedürfnis, meine Begeisterung für Fantasy und Science Fiction zu Papier zu bringen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Dass ich einmal für eine Zeitung schreiben würde, hätte ich allerdings nie gedacht.
Mein erster Kontakt mit einer Straßenzeitung ereignete sich im Jahre 1998 in Kiel mit der dortigen Zeitung Hempels.

Zu dieser Zeit waren Gûl und ich mehr oder weniger den ganzen Tag auf Kiels Straßen unterwegs, weshalb es nicht ausblieb, dass wir den einen oder anderen Verkäufer kennen lernten.

Nachdem ich März 2002 nach Freiburg kam, wo ich wenig später meine Freundin kennen lernte, mit der ich seitdem eine rundherum glückliche Beziehung führe, hielt ich dann und wann auch mal einen FREIeBÜRGER in den Händen. Ich kannte das Konzept Straßenzeitung ja aus Kiel und wusste, dass die Jungs und Mädels nicht zum Spaß bei Wind und Wetter auf der Straße stehen.

Bis Ende 2006 studierte ich Anthropologie und Ethnologie. Als ich meinen Magister dann in der Tasche hatte, war die große Frage: Wat nu?

Da mein Hund es nie gelernt hatte, Geld zu scheißen, machte ich mehrere Jobs, oft nebeneinander (Pflegedienst, Fundraising-Agentur), hatte dabei das Ziel, mit Ausländern zu arbeiten. I

ch bekam ’08 auch eine Stelle beim Migrationsdienst einer bekannten kirchlichen Organisation, wo ich die Aufgabe hatte, Kindern Deutsch beizubringen. Allerdings gefiel mir so einiges an meinem Arbeitgeber nicht – vorsichtig ausgedrückt.
Will ich es unverblümt ausdrücken, so hatte ich auf den sozialen Sektor und die dort häufig anzutreffenden, verkrusteten Strukturen keinen Bock mehr.

Drum fällte ich den folgenschweren Entschluss, auf Journalismus bzw. Redaktionsarbeit umzusatteln. Arbeit soll Spaß machen, und da ich nun mal sehr, sehr gern schreibe, bot sich das an.

Nach einer Zwischenstation bei DER SONNTAG kam ich im September diesen Jahres zum FREIeBÜRGER.

Eine völlig unabhängige, gesellschaftskritische Zeitung, bei der man sich den Themen eingehend widmen kann, anstatt fließbandmäßig Agenturmeldungen rauszuhauen – das reizte mich doch sehr.

Und hier bin ich nun und freue mich drauf, für Euch, liebe Leserinnen und Leser, auch zukünftig den einen oder anderen Artikel zu schreiben.

Euer Peter

 



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