| Eine Zeitlang blieb es nur beim Zeitungsverkauf, bis ich
die damaligen Macher der Zeitung allmählich näher
kennen gelernt hatte. Irgendwann kam ich dann auf die Idee,
selbst einmal was zu schreiben, meine Memoiren in Form der „Geschichten
aus der DÄ DÄ ÄR“.
Beim Schreiben merkte ich, dass es mir Spaß macht und
als ich dann nach Erscheinen meines ersten Artikels feststellte,
dass meine Art ganz gut ankommt, schrieb ich häufiger und
mittlerweile bin ich seit ca. fünf Jahren festes Redaktionsmitglied
beim FREIeBÜRGER.
Mein redaktioneller Aufgabenbereich umfasst alles was irgendwie
mit Sport zu tun hat. Außerdem werde ich auch mit Aufträgen
überhäuft, wenn es darum geht, etwas witzig erscheinen
zu lassen und sei es irgendeine Bildunterschrift oder ein dummer
Spruch, der noch irgendwo fehlt.
Aber egal, es macht ja auch Spaß und ich habe durch meine
Tätigkeit beim FREIeBÜRGER wieder so etwas wie sinnvolles
Leben entdeckt. Beschränkte sich mein Dasein doch vorher
darauf, wo kommt der nächste Korn her und wenn der da war,
stellte ich mir dann irgendwann die Frage, wo penne ich heute?
Das hat sich ja zum Glück inzwischen geändert und
das ist zum größten Teil der Verdienst des FREIeBÜRGER!
Hier hatte ich seit langem wieder das Gefühl, gebraucht
zu werden, ich wurde ernst genommen (auch wenn ich meistens
scherze) und vor allem habe ich eine sinnvolle Art und Weise
gefunden, den Tag herum zu bekommen, deshalb ist der FREIeBÜRGER
auch so wichtig für mich!
Ach so, irgendwann wurde ich dann auch noch in den Vorstand
gewählt und bin mittlerweile erster Vorstand des Vereins.
Da es bei uns aber keinerlei Rangunterschiede gibt, erfülle
ich dieses Amt überwiegend repräsentativ.
Mein Hauptaugenmerk im Verein liegt neben der Zeitung bei
der Ausbildung unseres Fußballteams, was ja auch in den
letzten Jahren mit zunehmendem Erfolg gelungen ist. |